Mit Beginn des Aufbaus der Modellfarm 2018 sind die Frauen aus Ghunsa der Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Kooperative beigetreten. Sie haben eine eigene Unterorganisation sowie ein eigenes Bankkonto, sind im Vorstand der Kooperative vertreten. So können sie selbstbestimmt – aber die Synergien nutzend – arbeiten.
Kategorie: Kooperative-DE
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Kooperative
Ausgehend von einer lokalen Frauengruppe in einem Dorf mit fünf engagierten Frauen wurde eine registrierte Agrarkooperative (Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Kooperative) aufgebaut, die sich mittlerweile über vier Dörfer erstreckt und weit über 100 Frauen involviert.
Neben einem gemeinsamen Vorstand gibt es in jedem Dorf eine lokale Organisation für die Diskussion bzw. Durchführung von Maßnahmen sowie professionelle auditierte Buchführung auf Dorf- und Gesamtebene.
Roots for Life unterstützt immer wieder Trainings, um die Frauen hinsichtlich ihrer administrativen Aufgaben zu unterstützen und den Austausch von Wissen zu fördern.
Die aktuelle Struktur der Kooperative sowie die aktiven Frauen können hier abgerufen werden.
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Chyangsar – Kooperative
Die Frauen aus Chyangsar haben aus einer ursprünglich kleinen informellen Frauengruppe (fünf Frauen 2015) schrittweise die tragfähige und rechtlich verankerte Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Kooperative gegründet. Neben der lokalen Organisation wurde auch gemeinsam mit Ghunsa, Meranding und Kunikhop ein übergreifender Vorstand gebildet.
In der lokalen Untergruppe wurden zwei Frauen für den Betrieb der Modellfarm angestellt. Alle anderen arbeiten ehrenamtlich mit.
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Kurz vor Weihnachten ..
.. ging in Kunikhop die letzte Maskenwerkstatt in Betrieb. Der gute Zusammenhalt in der Kooperative ermöglichte die Ausdehnung der Aktivitäten auch auf dieses Dorf. Trainiert werden die Frauen von Frauen aus Chyangsar und Ghunsa. Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, funktioniert jetzt wie am Schnürchen. Wissensweitergabe und Informationsaustausch unter den Frauen, Nutzung von Synergien über Dorf- und Projektgrenzen hinweg.
Wir sind sehr stolz auf den Lernprozess der Frauen, die lange Zeit gewohnt waren nur für sich selbst zu kämpfen.
Vielen Dank unter anderem an das Land Vorarlberg und an Chay-ya Austria für die Unterstützung.

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Meranding ..
.. ist für uns kein unbekanntes Dorf. Bis hierher geht eine neue Forststrasse von Chyangsar, ab hier geht es meistens zu Fuss weiter nach Ghunsa. Auch die Schule für viele StipendiatInnen befindet sich hier. Die Frauen haben die Projekte in Chyangsar und Ghunsa schon länger beobachtet und freuen sich jetzt besonders, auch ein Teil der Koopertive zu sein.
Von 75 Haushalten sind nun 25 Frauen der Kooperative beigetreten. Die Nähwerkstatt für die Masken ist das erste Projekt, an dem sie jetzt teilnehmen können. Die Freude darüber ist groß.
Wir danken Chay-ya Austria und dem Land Vorarlberg, die dies möglich gemacht haben.

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Masken ..
.. werden nun auch in Meranding genäht. Auch hier haben die Frauen aus Chyangsar das Training durchgeführt und mit ihrem wissen Einkommen generiert. Nun sind die Nähwerkstätten in Chyangsar, Ghunsa und auch Meranding aktiv um Masken für ihre BewohnerInnen und die Kinder in den Schulen zu nähen.
So werden in Summe ca. 5.000 Masken genäht und verteilt.
Wir danken Chay-ya Austria und der Landesregierung Vorarlberg, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

