Kategorie: Stipendien-DE

  • Stipendien

    Stipendien

    In allen Dörfern, die Teil der Kooperative sind, versuchen wir alle Mädchen in ein Stipendienprogramm zu integrieren, um eine Grundausbildung in der Schule zu ermöglichen. Das ist der beste Schutz gegen spätere Abhängigkeit, Mädchenhandel, Zwangsprostitution und Kinderehen; Themen, die in Nepal besonders im ländlichen Bereich noch sehr relevant sind. Die Ausbildung für die Mädchen ist jedoch nicht nur vom bereitgestellten Material (zB Hefte, Stifte, Schuluniform) abhängig, sondern auch vom Verständnis der Eltern und deren Bereitschaft sie in die Schule gehen und lernen zu lassen. Zu oft ist ihre Mitarbeit im Haushalt und der Landwirtschaft notwendig, um das karge Überleben zu sichern.

    Teile des Stipendienprogramms von RfL sind

    • Material (Hefte, Bücher, Schuluniform, Schuhe, warme Kleidung, kleine Bibliothek auf den Modellfarmen etc.)
    • Fallweise Lebensmittel medizinische Behandlungen
    • Individuelle Betreuung – Gespräche mit den Mädchen, Eltern und LehrerInnen
    • Gruppenaktivitäten (Englisch sprechen und lesen, Lernunterstützung, etc.)
  • Chyangsar – Stipendien

    Chyangsar – Stipendien

    Begonnen hat die Unterstützung mit einer Auswahl von Mädchen, die aufgrund der familiären Situation die Schule nicht regelmäßig besuchten. Auf Wunsch der Frauen und Mädchen wurde dann jedoch entschieden, das Programm auf alle Kinder auszuweiten. Hierbei wird insbesondere auf die individuellen Bedüfnisse der Mädchen eingegangen, die Buben werden jedoch hinsichtlich Material (außer Schuluniformen) und Gruppenaktivitäten auch integriert.

    • Material für die Schule und fallweise Hygieneartikel wird für alle 31 Kinder in Chyangsar bereitgestellt, spezielle Dinge wie Schuluniformen und Unterwäsche für 21 Mädchen
    • Lebensmittel für alle Familien waren vor allem zu Corona-Zeiten wichtig, da das Einkommen der meisten Männer weggefallen ist
    • Individuelle Betreuung der Mädchen findet seit 2015 durch persönliche Gespräche mit Carola Gosch und unserer Partnerin vor Ort statt. Mittlerweile gibt es einen intensiven und vertrauensvollen Austausch in Bezug auf ihre Bedürfnisse und Wünsche.
      • In diesen Gesprächen wurde auch die Situation während der Menstruation mit den Mädchen diskutiert. Mangelnde Sanitäranlagen in den Schulen und fehlende Hygieneartikeln machen ihnen den Schulbesuch in diesen Zeiten schwer. Unter anderem daraus entstand die Initiative der Nähwerkstätten für die waschbaren Binden.
    • Gruppenaktivitäten wie die Nutzung einer gemeinsamen Bibliothek mit „nicht-Schulbüchern“ sowie die Lernbetreuung und die Englisch-Konversationskurse wurden von der Präsidentin des „KidsClub“ aktiv eingefordert.