Kategorie: Chyangsar-DE

  • Aufbau ..

    Aufbau ..

    .. lokaler Kapazitäten bedeutet das Wissen der Frauen von Dorf zu Dorf weiterzugeben.

    So haben unsere Expertinnen aus Chyangsar jetzt auch die Frauen in Ghunsa und Meranding trainiert. In den Nähwerkstätten werden dort jetzt überall waschbare Binden genäht, die über die Kooperative verkauft werden können.

    Schon bald soll dafür eine eigene Marke entstehen.

    Wir freuen uns über den großen Einsatz aller und danken unseren SponsorInnen für die Unterstützung.

  • Immer besser ..

    Immer besser ..

    .. werden die waschbaren Binden. Die Rückmeldungen der Frauen werden diskutiert und die neuen Modelle entsprechend angepasst. Auch der generelle Prozess, wie die einzelnen Nähwerkstätten zusammenarbeiten, wird von unserer Sozialarbeiterin Racedi erklärt und diskutiert.

    So gibt es jetzt ein zentrales Lager für das Material, dieses wird von den Frauen aus den Dörfern abgeholt und bei Lieferung der Binden bekommen sie direkt von der Kooperative den vereinbarten Lohn pro Binde. Der Verkauf soll dann auch zentral durch die Kooperative erfolgen. So kann hier gemeinsam Marketing betrieben und auch größere Mengen ausgeliefert werden.

    Wir sind stolz auf die Fähigkeiten, die die Frauen in so kurzer Zeit aufgebaut haben und danken unseren SponsorInnen für die Unterstützung.

     

  • Erfolgreich ..

    Erfolgreich ..

    .. war der schnelle Einsatz aller Nähkräfte um die ersten Masken nicht nur an die SchülerInnen sondern an alle EinwohnerInnen in den Dörfern Chyangsar, Ghunsa, Meranding und Kunikhop zu verteilen.

    Es wird fleißig weitergenäht aber doch schon einiges vor Weihnachten verteilt.

    Wir danken vor allem Chay-ya Austria und dem Land Vorarlberg, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

  • Chyangsar – Stipendien

    Chyangsar – Stipendien

    Begonnen hat die Unterstützung mit einer Auswahl von Mädchen, die aufgrund der familiären Situation die Schule nicht regelmäßig besuchten. Auf Wunsch der Frauen und Mädchen wurde dann jedoch entschieden, das Programm auf alle Kinder auszuweiten. Hierbei wird insbesondere auf die individuellen Bedüfnisse der Mädchen eingegangen, die Buben werden jedoch hinsichtlich Material (außer Schuluniformen) und Gruppenaktivitäten auch integriert.

    • Material für die Schule und fallweise Hygieneartikel wird für alle 31 Kinder in Chyangsar bereitgestellt, spezielle Dinge wie Schuluniformen und Unterwäsche für 21 Mädchen
    • Lebensmittel für alle Familien waren vor allem zu Corona-Zeiten wichtig, da das Einkommen der meisten Männer weggefallen ist
    • Individuelle Betreuung der Mädchen findet seit 2015 durch persönliche Gespräche mit Carola Gosch und unserer Partnerin vor Ort statt. Mittlerweile gibt es einen intensiven und vertrauensvollen Austausch in Bezug auf ihre Bedürfnisse und Wünsche.
      • In diesen Gesprächen wurde auch die Situation während der Menstruation mit den Mädchen diskutiert. Mangelnde Sanitäranlagen in den Schulen und fehlende Hygieneartikeln machen ihnen den Schulbesuch in diesen Zeiten schwer. Unter anderem daraus entstand die Initiative der Nähwerkstätten für die waschbaren Binden.
    • Gruppenaktivitäten wie die Nutzung einer gemeinsamen Bibliothek mit „nicht-Schulbüchern“ sowie die Lernbetreuung und die Englisch-Konversationskurse wurden von der Präsidentin des „KidsClub“ aktiv eingefordert.
  • Chyangsar – Einkommen

    Chyangsar – Einkommen

    Für die Frauen in Chyangsar haben wir zwei Wege unterstützt, Einkommen zu generieren. Zum einen Erträge aus dem Gemüseanbau, zum anderen eine 2020 gegründete Nähwerkstatt.

    Pflanzen und Gemüse:

    • die Modellfarm verkaufte 2020 ca. 1.200 Gemüsepflanzen und ca. 2.600 kg Gemüse, das Geld kommt den Programmen der Kooperative zugute
    • auch direkt konnten die Frauen mit ihrem Wissen Gemüse in ihren Gärten anbauen und dieses auf lokalen Märkten erfolgreich verkaufen

    Nähwerkstatt:

    • die Nähwerkstatt wurde 2019 aufgebaut und sieben Frauen wurden von unserem Projektpartner Hasera in der Nähe von Kathmandu professionell trainiert
    • damit konnten bereits verkaufsfähige waschbare Binden hergestellt werden
    • Bereits 2020 konnten die ersten Binden über die Kooperative an die Regierung bzw. auch im Dorf verkauft werden.
    • Im Rahmen eines Covid Programms konnten auch gemeinsam mit den anderen Nähwerkstätten ca. 5.000 Masken genäht und an die DorfbewohnerInnen verteilt werden.
    • Die Frauen geben ihre Erfahrung in Form von Trainings an Frauen in den anderen Dörfern weiter

           

  • Chyangsar – Landwirtschaft

    Chyangsar – Landwirtschaft

    In Chyangsar wird der biologische Gemüseanbau seit 2016 von RfL begleitet. Anfangs gab es hier noch viele Vorbehalte, statt Training hätten viele wohl lieber Dünger bekommen. Mittlerweile ist die Akzeptanz jedoch hoch und die Ergebnisse sichtbar.

    Modellfarm:

    • 2017/18 wurde ein Farmhaus mit Küche, Speicher, Gästezimmer für TrainerInnen sowie Toilettenanlagen und eine Trainingshalle gebaut
    • In drei großen Gewächshäusern werden Samen kultiviert, Jungpflanzen gezogen bzw. spezielles Gemüse wie Tomaten und Chili gezogen
    • Auf mehreren terrassierten Feldern (ca. 11.000 m2) wird biologische Mischkultur angebaut. Als erster Schritt in den Obstbau wurden 200 Apfelbäume (Gala, Granny, Golden Delicious) gepflanzt.

    Zertifizierungsprogramm:

    • 35 Frauen haben sich für das Programm qualifiziert, damit wird für 216 Menschen in diesen Familien die eigene Versorgung verbessert.
    • 58.000 m2 werden durch das Programm biologisch bewirtschaftet, zuvor lagen die Flächen teilweise brach.

     

  • Chyangsar

    Chyangsar

    Chyangsar ist ein Dorf in Solududhkunda in einer Seehöhe von 2380m mit 188 überwiegend hinduistischen Familien. Hier hat Roots for Life nach dem Erdbeben 2015 begonnen mit den Frauen zusammenzuarbeiten.

    Eine Struktur im Sinne einer (Selbst-)organisation war zuvor kaum vorhanden, ebensowenig wie ein Ort, an dem sich mehr als 10 Leute unter einem Dach versammeln und austauschen konnten. Landwirtschaft wurde ausschließlich für den Eigenbedarf mit nur wenig Gemüsearten betrieben.

    Mittlerweile ist hier das Zentrum der Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Kooperative beheimatet, die sich über mehrere benachbarte Dörfer spannt. Die hier aufgebaute Modellfarm dient als Beispiel für die anderen Dörfer.

  • Chyangsar – Kooperative

    Chyangsar – Kooperative

    Die Frauen aus Chyangsar haben aus einer ursprünglich kleinen informellen Frauengruppe (fünf Frauen 2015) schrittweise die tragfähige und rechtlich verankerte Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Kooperative gegründet. Neben der lokalen Organisation wurde auch gemeinsam mit Ghunsa, Meranding und Kunikhop ein übergreifender Vorstand gebildet.

    In der lokalen Untergruppe wurden zwei Frauen für den Betrieb der Modellfarm angestellt. Alle anderen arbeiten ehrenamtlich mit.

  • Kurz vor Weihnachten ..

    Kurz vor Weihnachten ..

    .. ging in Kunikhop die letzte Maskenwerkstatt in Betrieb. Der gute Zusammenhalt in der Kooperative ermöglichte die Ausdehnung der Aktivitäten auch auf dieses Dorf. Trainiert werden die Frauen von Frauen aus Chyangsar und Ghunsa. Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar war, funktioniert jetzt wie am Schnürchen. Wissensweitergabe und Informationsaustausch unter den Frauen, Nutzung von Synergien über Dorf- und Projektgrenzen hinweg.

    Wir sind sehr stolz auf den Lernprozess der Frauen, die lange Zeit gewohnt waren nur für sich selbst zu kämpfen.

    Vielen Dank unter anderem an das Land Vorarlberg und an Chay-ya Austria für die Unterstützung.

     

     

  • Masken ..

    .. werden nun auch in Meranding genäht. Auch hier haben die Frauen aus Chyangsar das Training durchgeführt und mit ihrem wissen Einkommen generiert. Nun sind die Nähwerkstätten in Chyangsar, Ghunsa und auch Meranding aktiv um Masken für ihre BewohnerInnen und die Kinder in den Schulen zu nähen.

    So werden in Summe ca. 5.000 Masken genäht und verteilt.

    Wir danken Chay-ya Austria und der Landesregierung Vorarlberg, die dieses Projekt möglich gemacht haben.